Contribute to the DSpace Development Fund
The newly established DSpace Development Fund supports the development of new features prioritized by DSpace Governance. For a list of planned features see the fund wiki page.
Gastgeber: Leuphana Universität Lüneburg & The Library Code GmbH
Ort: Leuphana Universität Lüneburg, Universitätsallee 1, 21335 Lüneburg
Termin: 10. und 11. März 2026, Zusatzveranstaltung am 09.03.2026
Registrierung: Die Teilnahme am DSpace Praxistreffen ist dank The Library Code GmbH kostenlos. Eine Registrierung ist erforderlich. Die Registrierung ist abgeschlossen.
Online: Wir planen die Vorträge live zu übertragen, aufzuzeichnen und anschließend online zur Verfügung zu stellen. Die Thementische und die Workshops werden nicht aufgezeichnet und nicht übertragen. Die Videos sind auf Youtube und im AV-Portal der TIB zu finden.
Serie im TIB AV-Portal: https://doi.org/10.5446/s_2024
Zusatzveranstaltung am Vortag: Am 09.03.2026 findet eine Zusatzveranstaltung "FIS Vernetzungstreffen für DSpace" statt (siehe unten).
Abendessen: Nach dem Hauptprogramm des DSpace Praxistreffens am 10.03.2026 und nach der Zusatzversanstaltung am 09.03.2026 wird es jeweils ein Abendessen auf Selbstzahlerbasis geben. Eine Teilnahme am Abendessen ist nur nach Anmeldung über die Registrierung zum Praxistreffen möglich.
Das Abendessen am 10.03.2026 findet um 19:00 Uhr im Capitol Lüneburg (https://capitol-lueneburg.de/), Reichenbachstraße 1, 21335 Lüneburg statt. Für den Abend gibt es aufgrund der Größe der Gesellschaft eine hier angehängte reduzierte Speisekarte:
Lageplan
Zusatzveranstaltung am Montag: Gebäude 14
Vorträge und Pausen am Dienstag: Hörsaal 4 (HS4)
Mittagessen am Dienstag: Mensa
Thementische und Pause am Mittwoch: Gebäude 14
Programm
Zusatzveranstaltung: FIS Vernetzungstreffen für DSpace am 09. März 2026 (Montag)
In den vergangenen Jahren hat sich vor dem DSpace-Praxistreffen ein weiteres Treffen etabliert, in dem wir offen über künftige Versionen und Features diskutieren bzw. wie wir an diesen aktiv mitarbeiten können (z.B. Beauftragung, Entwicklung oder Review). Das Treffen wurde bislang als DSpace-CRIS Vernetzungstreffen bezeichnet. Auch in diesem Jahr wollen wir uns wieder am Vortag des Praxistreffens über obige Themen austauschen und vernetzen, allerdings unter neuem Namen: im Zuge des geplanten Mergers von DSpace und DSpace-CRIS wollen wir uns künftig vom DSpace-CRIS im Namen des Treffens verabschieden und den neuen Namen auf dem Treffen gemeinsam festlegen - vorläufig nennen wir es einfach FIS Vernetzungstreffen für DSpace. Das Format bleibt offen und lebt von aktiver Beteiligung : Diskutiert mit uns und bringt Eure Erfahrungen und Expertise ein. Ein wichtiges Thema ist auch der Merger von DSpace und DSpace-CRIS (wir bringen keine Lösung mit!). Gerne könnt Ihr auch vorab Fragen/Themen für das Vernetzungstreffen an nachfolgender Stelle mitteilen: https://docs.google.com/document/d/1VfMmwj33cxjqg90bRvX9zuZuitZoUHbg1EE8T7orFdQ/edit?tab=t.0
Das FIS Vernetzungstreffen für DSpace ist für Institutionen gedacht, die bereits DSpace bzw. DSpace-CRIS einsetzen und sich über kommende Versionen und Features und an der Mitarbeit daran austauschen möchten. Es ist kein generelles Informationstreffen zu DSpace-CRIS.
Das Treffen findet am 09.03.2026 (Montag) von 15 bis ca. 18 Uhr in Gebäude 14 der Leuphana Universität Lüneburg in deutscher Sprache statt und wird von Daniel Beucke, Oliver Goldschmidt und Steffen Illig organisiert. Die Anmeldung ist im Rahmen der Anmeldung zum DSpace Praxistreffen möglich. Treffpunkt für das Abendessen auf Selbstzahlerbasis am 09.03.2026 : 20:00 Uhr im Mälzer Brau- und Tafelhaus.
Achtung : Gebäude 14 - Raum 027 im Ergeschoss
DSpace Praxistreffen & Treffen des DSpace-Konsortiums Deutschland am 10. März 2026 (Dienstag)
Moderation: Pascal Becker (The Library Code GmbH)
08:30 Uhr vor Hörsaal 4 | Anmeldung, Kaffee |
09:00 Uhr Hörsaal 4 | Grußworte
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09:10 Uhr Hörsaal 4 | DSpace-News 2026 Bericht aus der DSpace Steering, DSpace Leadership Group und dem DSpace Konsortium. Wie haben sich DSpace und die Community in den letzten 12 Monaten entwickelt? |
09:35 Uhr Hörsaal 4 | Von der Datenquelle ins Repositorium: DeepGreen-Integration in DSpace in der Praxis Mit der Anbindung externer Lieferdienste wie DeepGreen eröffnen sich für Repositorien neue Potenziale zur automatisierten Übernahme von Open-Access-Publikationen. Gleichzeitig stellt die Integration hohe Anforderungen an Metadatenqualität, Duplikatserkennung und Workflows im Repositorium. Im Rahmen des DSpace Praxistreffens 2026 stellen wir unsere Umsetzung der DeepGreen-Anbindung an DSpace vor und beleuchten insbesondere die dabei gewonnenen praktischen Erfahrungen. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Mapping der von DeepGreen gelieferten Metadaten auf unser institutionsspezifisches Metadatenset. Hierbei setzen wir auf ein dynamisches, konfigurationsbasiertes Mapping, das flexibel auf unterschiedliche Metadatenstrukturen und Anpassungsbedarfe reagieren kann. Zudem zeigen wir, wie wir auf Basis dieses Mappings im Zuge des Imports existierende Personenentitäten automatisiert identifizieren und mit den importierten Publikationen verknüpfen, um eine konsistente und nachnutzbare Datenbasis im Repositorium sicherzustellen. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Erweiterung des DSpace-internen Duplikatschecks, der in der Standardausprägung unseren Anforderungen nicht vollständig genügte. Wir erläutern, welche Funktionalitäten wir ergänzt haben und wie sich diese in den Importprozess integrieren. Abschließend geben wir Einblick in den Import- und Veröffentlichungsworkflow, den wir an unsere organisatorischen und fachlichen Anforderungen angepasst haben – von der automatisierten Übernahme und Metadatenanreicherung über die redaktionelle Prüfung bis zur Veröffentlichung sowie dem automatisierten Verschieben in die jeweilige Zielsammlung. |
09:55 Uhr vor Hörsaal 4 | Kaffeepause |
10:15 Uhr Hörsaal 4 | Advancing ORCID Integration in DSpace and DSpace-CRIS through the Global Participation Fund The ongoing evolution of ORCID integration within DSpace and DSpace-CRIS is central to fostering a FAIR-compliant research ecosystem. This presentation focuses on the strategic role of ORCID’s Global Participation Fund (GPF) and the path toward DSpace and DSpace-CRIS becoming ORCID Certified Service Providers. This certification guarantees that the integrations adhere to best practices recognized throughout the research ecosystem. With inclusivity among ORCID’s core values, the GPF supports technical development and community outreach, with a strong emphasis on underrepresented regions. Since 2022, the GPF has funded multiple initiatives aligned with Open Science and FAIR data principles. Within the DSpace ecosystem, two key GPF-funded projects have been delivered: one led by Hamburg University of Technology to enhance ORCID Login functionality in DSpace-CRIS, and a second led by Lyrasis to modernise ORCID integration in DSpace in line with current ORCID certification requirements. Together, these initiatives have addressed long-standing technical and usability challenges. Key outcomes include improved authentication workflows that resolve login barriers for users with private ORCID email settings; enhanced interoperability through the automated display of authenticated ORCID iDs; expanded capabilities for pushing datasets and patents to ORCID records; and simplified, more reliable workflows that mitigate synchronization and versioning issues across systems. By aligning DSpace and DSpace-CRIS with ORCID Certified Service Provider criteria, these developments ensure that organizations using these platforms benefit from robust, best-practice ORCID integrations out of the box. This significantly lowers barriers to participation in an interconnected global research infrastructure, while reinforcing Open Science and FAIR data principles. The projects demonstrate how targeted, community-driven investment through the Global Participation Fund can strengthen open-source infrastructure and promote more equitable engagement in the scholarly ecosystem. |
10:35 Uhr Hörsaal 4 | KDSF-Kompatibilität von Forschungsinformationssystemen – Ergebnisse einer Kurzbefragung im Rahmen der Erweiterung des Daten- und Informationsangebotes der FIS-Landkarte Anfang des Jahres 2025 hat die KFiD hat zusammen mit der Arbeitsgruppe Forschungsinformationen und Systeme der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation e.V. (DINI-AG FIS) das Gemeinschaftsprojekt FIS-Landkarte ins Leben gerufen. Die FIS-Landkarte bietet eine Übersicht der an deutschen Forschungseinrichtungen geplanten und eingesetzten institutionellen Forschungsinformationssysteme und hat sich dank der hohen Beteiligung der Community als Informationsressource gut etabliert: Mittlerweile haben sich rund 140 Forschungseinrichtungen registriert und tragen damit zu weitreichenden Einsichten in Forschungsinformationssystemlandschaft bei. Das Daten- und Informationsangebot der FIS-Landkarte wird seit seiner Veröffentlichung kontinuierlich ausgebaut. Der jüngste Ausbauschritt umfasst die Veröffentlichung der Ergebnisse einer Kurzbefragung zur KDSF-Kompatibilität von Forschungsinformationssystemen aus Sicht der Anbieter und Hersteller der Systeme. Diese neue Sektion der FIS-Landkarte gibt einen Überblick über die Metadatenstandards, die in den Datenmodellen von rund 11 Anbietern, darunter auch DSpace-CRIS, aktuell zur Anwendung kommen bzw. zukünftig berücksichtigt werden und stellt dar, welche Entitäten bzw. Informationsobjekte des KDSF-Standards sich im konzeptuellen Datenmodell des jeweiligen Forschungsinformationssystems standardmäßig oder manuell konfigurierbar abbilden lassen. Interessierte haben damit eine neue Möglichkeit sich sowohl aus den aggregierten Angaben registrierter Einrichtungen als auch der Anbieter von FIS eine komplementäre Perspektive auf die KDSF-Kompatibilität verschiedener FIS zu verschaffen. |
10:55 Uhr Hörsaal 4 | Umsetzung des KDSF 2.0 in DSpace-CRIS Das Datenmodell von DSpace-CRIS bot bisher mit der starken Orientierung an OpenAIRE eine gute Ausgangslage für ein Forschungsinformationssystem (FIS). Die KDSF-Kompatibilität ist allerdings eine zentrale Anforderung bei der Konzeption eines FIS in Deutschland geworden. Mit dem Umstieg auf ein Basisdatenmodell unterstützt der KDSF 2.0 unter anderem die komfortable Umsetzung in einem lokalen FIS. Es bedarf trotzdem software-spezifischer Anpassungen und konkreter Angaben für die Konfiguration. Im Vortrag wird ein fertiges Konzept vorgestellt, wie man eine möglichst umfassende Umsetzung des KDSF 2.0 in DSpace-CRIS vornehmen könnte. Dazu gehört die Auswahl der Entitäten und Konfiguration der Metadatenfelder sowie nötige Kompromisse. Das Konzept ist bereits veröffentlicht: https://doi.org/10.5281/zenodo.18799711 |
11:15 Uhr vor Hörsaal 4 | Kaffeepause |
11:35 Uhr Hörsaal 4 | Response Time in DSpace messen und verbessern Die DSpace Entwicklung verläuft schnell und qualitativ gut. Einmal im Jahr erscheint ein Major Release, Bugs und Sicherheitslücken werden schnell gefixt in Minor und Patch Releases. Dennoch bleibt bei der Feature-Entwicklung manchmal der Blick auf die Performance auf der Strecke. In unserem Vortrag werden wir exemplarisch zeigen, wie man die Response Time von DSpace an bestimmten Schnittstellen testen kann, und beschreiben, wie wir Performance Engstellen zu identifizieren und zu beheben versuchen. Im Anschluss an einen kurzen Vortrag möchten wir gerne ins Gespräch darüber kommen, inwieweit wir als öffentliche Institutionen DSpace Entwicklungs-Kompetenz aufbauen können. Wie beteiligen sich ihre Einrichtungen? Haben wir die Ressourcen, ausreichend Kompetenz aufzubauen, um uns am Entwicklungsprozess zu beteiligen? |
11:55 Uhr Hörsaal 4 | ZORA unter Last: Serverarchitektur & DDoS-Abwehr im DSpace-Betrieb (Praxisbericht Universität Zürich) Eine performante Serverarchitektur und wirksame Schutzmaßnahmen gegen DDoS- und Bot-Traffic sind essenziell für den stabilen Betrieb eines DSpace-Repositories. Im Publikationsrepository der Universität Zürich (ZORA, www.zora.uzh.ch) wurden allein in der ersten Woche nach dem Go-Live rund 18 Millionen Zugriffe durch Google registriert - zusätzlich zu einer Vielzahl regulärer Crawler, KI-Bots und gezielten unerwünschten Zugriffen. Dieser praxisorientierte Vortrag gibt einen Einblick in die Serverarchitektur von ZORA sowie in die Maßnahmen, die bereits im Vorfeld umgesetzt wurden, insbesondere Lasttests zur realistischen Abschätzung von Performance und Engpässen. Der Schwerpunkt liegt auf der täglichen Erkennung auffälliger Zugriffszahlen anhand der NGINX-Logfiles: Welche Indikatoren sind relevant, wie lassen sich IPs bzw. Netze bewerten, und wie trennt man "gute" von "schädlichen" Kunden? Abschließend werden konkrete Abwehrmaßnahmen vorgestellt - von Firewall-Regeln bis hin zu operativen Workflows - als nachvollziehbares Praxisbeispiel für DSpace-Administratoren. |
12:15 Uhr Hörsaal 4 | Spaziergang zur Mensa & Mittagessen Das Mittagessen findet dieses Jahr auf Selbstzahlerbasis statt. |
14:00 Uhr Gebäude 14 | Thementische
Am Beispiel der DSpace-Repositorien der Philipps-Universität Marburg werden die wesentlichen Probleme, möglichen Lösungswege und Fallstricke bei der Bot-Bekämpfung diskutiert. Bernd Nicklas und Max Gerlings liefern zu Beginn eine Kurzeinführung zur allgemeinen Problemstellung und zur an der Philipps-Universität konkret eingesetzten Open-Source-Lösung Anubis, die sich mit überschaubarem Aufwand und gutem Erfolg in DSpace oder andere Webanwendungen integrieren lässt. Im Anschluss folgt die Diskussion.
Zusammenfassung des Thementischs: https://doi.org/10.5281/zenodo.19056230 Einstieg / Standortbestimmung
KI im Repositorium
Metadaten und Qualitätskontrolle
Im Netzwerk spanischer wissenschaftlicher Bibliotheken (Red de Bibliotecas Universitarias y Científicas Españolas, REBUIN) haben sich die 76 Universitätsbibliotheken des Landes und die Bibliotheken des Oberster Rat für wissenschaftliche Forschung (Consejo Superior de Investigaciones Científicas, CSIC), der größten Forschungseinrichtung Spaniens zusammengeschlossen. Um Open Access Kosten trotz der diversen Ausrichtung einheitlich zu erfassen und darzustellen hat die Arbeitsgruppe „Institutional Repositories“ von REBUIN begonnen openCost für alle beteiligten Einrichtungen zu implementieren. Diese Implementation wird von der Untergruppe „DSpace-Repositorien” vorangetrieben. Nach einer kurzen Vorstellung des Entwicklungsstands in Spanien soll der Stand der openCost-Implementation in Deutschland und eventuelle Nachnutzungsmöglichkeiten diskutiert werden. |
14:45 Uhr | Raumwechsel |
14:55 Uhr Hörsaal 4 | Auswertung der Thementische im Plenum |
15:05 Uhr Hörsaal 4 | Von lokalen Anforderungen zum Community-Based Development Keine Doppelentwicklungen mehr: DSpace und DSpace-CRIS werden eins. Das bedeutet aber auch Änderungen am Datenmodell und viel Arbeit, um bisherige Funktionalitäten weiter verwenden zu können. Wie retten wir unsere Eigenentwicklungen - und wollen wir das überhaupt? Denn der Merger bietet die Gelegenheit, lokale Anpassungen durch Lösungen zu ersetzen, die der gesamten Community zugutekommen - weil sie direkt in DSpace integriert werden. Wie kann das funktionieren? Wie kann man seine Ideen und Anforderungen in DSpace einbringen? Was muss man ändern, um von Eigenentwicklungen zum Community-Based Development zu kommen und warum lohnt sich das? |
15:25 Uhr Hörsaal 4 | Anpassung eines DSpace 8-Servers an die Anforderungen für den erfolgreichen Betrieb von E-Pflicht-Materialien an der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt Die Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt hat im November 2025 eine neue Plattform für die Präsentation und Verwaltung ihrer E-Pflichtmaterialien online gebracht (https://epflicht.bibliothek.uni-halle.de). Die auf DSpace 8 basierende Plattform löst nach erfolgreicher Datenmigration von mehr als 112,000 Titeln den alten E-Pflicht-Server ab und bietet eine modernere und stabilere Umgebung für das Hosting, die Betreuung und die Organisation unserer vielfältigen E-Pflichtpublikationen. In diesem Vortrag möchten wir diesen Service kurz vorstellen und dessen Zusammenspiel mit DSpaceAngular/DSpace erhellen. Dabei konzentrieren wir uns auf die speziell entwickelten Funktionen, die ein effizientes Management und eine optimale Darstellung unserer E-Pflicht-Materialien ermöglichen, u.a.:
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15:45 Uhr vor Hörsaal 4 | Kaffee- & Kuchenpause |
16:00 Uhr Hörsaal 4 | Ein Hub zum Informationsaustausch zu Green Open Access in der Schweiz Mit dem GOAL-Repositorium existiert ein Verzeichnis mit Informationen zu Policies für die Zweitveröffentlichung bei praxisorientierten Fachzeitschriften. In einem laufenden Projekt soll ein zweigleisiger Ausbau erfolgen: Im öffentlichen Bereich werden zusätzliche Policies zu weiteren Publikationstypen aufgenommen. Im passwortgeschützten Bereich werden eine neue Entität und Sammlungen geschaffen, über welche beteiligte Institutionen nicht-sensitive und individuelle Informationen zu Verlagen und ihren Bedingungen untereinander teilen können. Das Ziel ist es, den Informationsaustausch zwischen Hochschulen zu verbessern und Bibliotheken bei der Umsetzung von Green Open Access effizient zu unterstützen. In diesem Vortrag werden die bisher umgesetzten Arbeiten und die Realisierung in DSpace vorgestellt. |
16:20 Uhr Hörsaal 4 | Das Projekt FIS Niedersachsen - oder: Was passiert gerade in Niedersachsen mit DSpace? In diesem Vortrag wird das im Rahmen von Hochschule.digital Niedersachsen (HdN) unter dem Titel "Aufbau eines Netzwerkes und Services zu Forschungsinformationen" geförderte Verbundprojekt “FIS Niedersachsen” vorgestellt, in dem insgesamt 21 Universitäten und Hochschulen des Landes kooperieren. Im Fokus steht das Arbeitspaket K7 "Kompetenzzentrum FI-Systeme und Schnittstellen", in dem ein zentraler Bestandteil die Nutzung von DSpace-CRIS als FI-System ist. Der Vortrag gibt Einblicke in die aktuellen Arbeitsschwerpunkte des Kompetenzzentrums, wie z. B. die umfangreiche Beschreibung von DSpace und DSpace-CRIS als FIS, die Schaffung von Schnittstellen zu anderen Systemen der Forschungsinformation sowie die Etablierung von Standards für die Interoperabilität. Zudem werden konkrete Use Cases und Herausforderungen aus der Praxis diskutiert. Im Anschluss an die Präsentation sind alle eingeladen, in einen offenen Dialog zu treten, um gemeinsam über zukünftige Entwicklungen, Potenziale und mögliche Kooperationen nachzudenken. |
16:40 Uhr Hörsaal 4 | Verabschiedung |
16:45 Uhr vor Hörsaal 4 | Pause |
17:00 Uhr Hörsaal 4 | Treffen der Mitglieder des DSpace-Konsortiums Deutschland Das Treffen ist exklusiv für Mitglieder des Konsortiums vorgesehen. Die Anmeldung findet über die Anmeldung zum DSpace Praxistreffen statt. Wir versuchen, eine hybride Teilnahme über Zoom zu ermöglichen. |
| 17:45 Uhr | Ende des 1. Tag des DSpace Praxistreffens |
| 19:00 Uhr | Abendessen auf Selbstzahlerbasis Capitol Lüneburg (https://capitol-lueneburg.de/), Reichenbachstraße 1, 21335 Lüneburg |
DSpace-Praxistreffen: Workshops am 11. März 2026 (Mittwoch)
09:00 Uhr Änderung: Gebäude 14, | Kaffee |
09:30 Uhr Gebäude 14 | Workshops |
Es braucht nicht immer gleich ein Review: Wie bereits das Testen von Pull Requests bei der DSpace-Entwicklung helfen kann. (Änderung: Raum C14.027) Wer kennt es nicht. Man hat das neue must-have Feature für DSpace entwickelt und alles dafür fertig. Sogar das Pull-Request (PR) Template auf Github ist ausführlich ausgefüllt und alle Tests erfolgreich durchgelaufen, doch dann dauert es. DSpace 7 ist schon lange passé und 8 eigentlich auch schon fast aus der Mode gekommen. Es bleibt die kleine Hoffnung das es mit 10 klappt und das eigene Feature mit der Aufnahme in den DSpace-Quellcode den Ritterschlag bekommt, den es verdient hat. Warum hat es so lange gedauert? Warum dauert es manchmal Monate wenn nicht sogar Jahre bis der eigene Pull Request angenommen wird? Die Antwort darauf ist leicht gefunden: es mangelt an Reviewern. Es gibt dankenswerterweise viele Leute, die gerne zu DSpace beitragen wollen und eigene Entwicklungen mit der weltweiten Community teilen möchten, doch damit ein Code-Beitrag angenommen wird, bedarf es Tests und Reviews. Und Menschen, die dafür Zeit haben, PRs zu testen oder gar zu reviewen, gibt es deutlich weniger. Dabei braucht es nicht einmal immer ein komplettes Code-Review, um den Prozess zu beschleunigen: oft ist schon sehr geholfen, wenn ein PR getestet wurde und dabei steht, was funktioniert hat und was nicht. Im Rahmen dieses Workshops möchten wir gemeinsam mit den Teilnehmenden tagesaktuelle PRs auf GitHub anschauen und testen. Zunächst soll es eine kurze Einführung in das Thema geben und eine praktische Anleitung zum lokalen Testen von Back- und Frontend PRs. Im Anschluss können die Teilnehmenden einzeln oder in Kleingruppen versuchen ihre eigenen lokalen Back- und Frontends zu starten und die ersten PRs zu testen. Am Ende gibt es noch einmal Raum für Austausch, um darüber zu diskutieren, ob es Möglichkeiten gibt, das Verfahren zu verbessern oder zumindest im deutschsprachigen Raum sich gegenseitig auf offene PRs aufmerksam zu machen. Teilnehmende sollen bitte ihre Laptops mit Java 17 bzw. 21. und Node 20, 22, 24 oder eine funktionierende Docker-Umgebung mitbringen. Auch können gerne eigene PRs zum Testen eingebracht werden, in dem Fall wäre es hilfreich, wenn etwaige Merge-Konflikte bereits aufgelöst sind. | |
Workshop on DSpace-CRIS (Room C14.102 a) The workshop will focus on three key pillars:
It will be a good opportunity for both Communities to better know each other expectations:
In the first part we would like to inform the community about the latest advancements in DSpace-CRIS since the last Praxistreffen. A comprehensive presentation will be provided to ensure that all attendees, whether they are new, current, or prospective users of DSpace-CRIS, are fully up-to-date. We will highlight the new features and enhancements brought with the DSpace-CRIS 9 2025.02.X and DSpace-CRIS 8 2024.02.X releases, including:
In this workshop, we will outline the future roadmap for DSpace‑CRIS and highlight the contributions that 4Science will deliver to the community throughout 2026 and beyond. Following the presentations, we will facilitate an open discussion inspired by the DSpace‑CRIS User Group online meetings and previous Praxistreffen workshops. This conversation will explore the challenges of the merger as well as any additional topics raised by participants. Together, we aim to identify ways to strengthen institutional engagement and contributions to DSpace‑CRIS and the wider DSpace Community. As always, our primary goal is to share experiences, lessons learned, and collaborative ideas for future developments and projects planned for 2026 and the years ahead. We also warmly invite participants interested in giving a short presentation on their DSpace‑CRIS implementation, migration, or project to contact us. | |
Die Zukunft von Repositorien im Kontext von FIS - Gemeinsam Lösungsansätze entwickeln (Raum C14.006) Viele Einrichtungen stehen vor der Frage, wie sich ihr Repositorium / Publikationsserver (Open Access, Zweitveröffentlichungen, Bibliografie) im Kontext eines Forschungsinformationssystems (FIS) positioniert: als klar abgegrenzte Datenquelle oder als eng integrierter Bestandteil? Im Workshop möchten wir gemeinsam mit Repositoriums- und FIS-Betreiber:innen in einem offenen Austauschformat diskutieren. Im Fokus stehen praktische Erfahrungen mit DSpace und DSpace-CRIS, typische Herausforderungen in der Zusammenarbeit von Repositorien und FIS sowie Fragen zu Governance, Workflows und Datenkuration. | |
11:00 Uhr Änderung: Gebäude 14, | Kaffeepause |
11:30 Uhr Gebäude 14 | Fortsetzung der Workshops
Der Workshop zur Zukunft von Repositorien im Kontext von FIS ist für 90 Minuten geplant. Teilnehmende dieses Workshops können nach der Pause am "Workshop on DSpace-CRIS" teilnehmen. |
| 13:00 | Ende des DSpace Praxistreffen 2026 |
